WerkzeugeAngussdurchmesser
STRÖMUNG & EINSPRITZUNG

Angussdurchmesser-Rechner

Bestimmen Sie den optimalen Angussdurchmesser auf Basis des Bauteilgewichts und der Kanallänge. Der Rechner berücksichtigt den Kanalquerschnittstyp und die Kavitätenzahl und berechnet Druckabfall und Materialverluste.

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Ein Werkzeug statt fünf

ARGUS optimiert das Angusssystem automatisch auf Basis der Werkzeuggeometrie

Der Kanaldurchmesser beeinflusst den Druckabfall, die Kanalkühlzeit und die Materialverluste — ARGUS balanciert diese Parameter automatisch.

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Berechnungsformel

Wie berechnen wir den Angussdurchmesser?

Der Angussdurchmesser (Runner) ist ein Kompromiss zwischen Druckabfall, Materialverlusten und Kühlzeit. Ein zu kleiner Kanal verursacht übermäßigen Druckabfall und Probleme bei der Kavitätenbefüllung, ein zu großer verlängert die Zykluszeit (der Kanal muss erstarren) und erhöht Materialverluste in Kaltkanalwerkzeugen.

Der Rechner verwendet eine empirische Formel zur Durchmesserbestimmung basierend auf Bauteilgewicht, Kanallänge und Kavitätenzahl. Die Formel berücksichtigt Korrekturfaktoren für verschiedene Kanalquerschnittstypen.

d = 1,5 × ∛(m × n) × flength × ftype

d — Kanaldurchmesser [mm]
m — Bauteilgewicht [g]
n — Kavitätenzahl
flength — Kanallängenkorrekturfaktor
ftype — Querschnittstyp-Korrekturfaktor

Der Rundkanal (Full Round) ist hydraulisch am effizientesten — er hat das geringste Verhältnis von Umfang zu Querschnittsfläche, was Einfrieren und Druckabfall minimiert. Der Trapezkanal ist ein Kompromiss, der verwendet wird, wenn das Werkzeug in einer Ebene geteilt wird. Der Halbkreiskanal ist am wenigsten effizient, aber am einfachsten zu fertigen.

Typische Werte

Typische Angussdurchmesser

Die folgenden Richtwerte gelten für Rundkanäle mit einer Länge bis 100 mm:

Kleine Bauteile (1–10 g) — 3–5 mm
Mittlere Bauteile (10–100 g) — 5–8 mm
Große Bauteile (100–500 g) — 8–12 mm
Sehr große Bauteile (>500 g) — 10–16 mm

Bei langen Kanälen (>150 mm) sollte der Durchmesser um 10–20 % vergrößert werden, um den zusätzlichen Druckabfall zu kompensieren. Bei Mehrfachwerkzeugen mit symmetrischem Kanalsystem ist die Strömungsbalancierung entscheidend — alle Kavitäten sollten gleichzeitig befüllt werden.

Heißkanalsystem

Wann ein Heißkanalsystem in Betracht ziehen?

Wenn die Materialverluste durch den Kaltkanal 15–20 % des Schussgewichts übersteigen oder die Kanalkühlzeit die Zykluszeit limitiert, lohnt sich der Einsatz eines Heißkanalsystems. Die Investitionskosten amortisieren sich typischerweise ab einem Volumen von >50.000 Stück. Der Heißkanalrechner hilft bei der Auslegung der Systemparameter.

Im ARGUS-System

ARGUS optimiert das Angusssystem automatisch auf Basis des vollständigen Projektkontexts

Überzeugen Sie sich selbst — vereinbaren Sie eine Präsentation und sehen Sie, wie ARGUS Kanalparameter mit den Prozessanforderungen abgleicht.

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