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Bauteilgewicht-Rechner

Berechnen Sie das Bauteilgewicht beim Spritzguss auf Basis von Volumen und Materialdichte. Der Rechner berücksichtigt das Angusssystem und berechnet automatisch die Materialkosten pro Bauteil — ein zentraler Eingangsparameter für Wirtschaftlichkeitskalkulationen und die Maschinenauswahl.

Grundlagen Maschinenauswahl

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ARGUS berechnet das Bauteilgewicht automatisch und übergibt es an die Kostenkalkulation, Maschinenauswahl und Zyklusoptimierung

Das Bauteilgewicht ist der Ausgangspunkt für Dutzende weiterer Berechnungen — ARGUS verknüpft sie in einem einzigen Projektkontex und eliminiert das manuelle Übertragen von Daten.

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Berechnungsformel

Wie berechnen wir das Bauteilgewicht beim Spritzguss?

Das Bauteilgewicht ist einer der wichtigsten Prozessparameter beim Spritzguss — es bestimmt die Schussgröße, die Maschinenauswahl, die Zykluszeit und die Stückkosten. Eine genaue Kenntnis des Gewichts ist sowohl bei der Werkzeugkonstruktion als auch bei der Produktionsoptimierung unerlässlich. Das Bauteilgewicht ergibt sich direkt aus dem Volumen der CAD-Geometrie und der Dichte des gewählten Kunststoffs.

Der Rechner verwendet die grundlegende Massengleichung — das Produkt aus Bauteilvolumen und Feststoffdichte des Materials. Zusätzlich wird die Masse des Angusssystems (Runner) berücksichtigt, die in Kaltkanalwerkzeugen typischerweise 5–25 % der Bauteilmasse ausmacht.

m = V × ρ

m — Bauteilgewicht [g]
V — Bauteilvolumen [cm³]
ρ — Materialdichte [g/cm³]

mtotal = m × (1 + r/100)
r — Angussanteil [%]

Die Feststoffdichte des Kunststoffs unterscheidet sich von der Schmelzdichte. Für die Bauteilgewichtsberechnung wird die Feststoffdichte verwendet, die im Materialdatenblatt angegeben ist. Typische Werte: PP 0,90–0,91 g/cm³, ABS 1,04–1,06 g/cm³, PA6 1,12–1,14 g/cm³, PC 1,20 g/cm³, POM 1,41 g/cm³. Materialien mit Füllstoffen (GF, CF, Talkum) weisen eine höhere Dichte auf — z. B. PA6-GF30 erreicht 1,35–1,40 g/cm³.

Praktische Anwendung

Warum ist das Bauteilgewicht entscheidend?

Das Bauteilgewicht ist ein Eingangsparameter für viele nachfolgende Berechnungen im Spritzgussprozess. Hier die wichtigsten Anwendungen:

Maschinenauswahl — die Schussmasse bestimmt die erforderliche Zylinderkapazität (20–80 % der Kapazität)
Schussgewicht — Bauteilgewicht × Kavitätenzahl + Anguss + Massepolster
Materialkosten — Masse × Preis/kg = dominierender Anteil an den Stückkosten
Zykluszeit — schwerere Bauteile erfordern längere Kühl- und Nachdruckzeiten
Effizienz — die Masse beeinflusst den Energieverbrauch und die Materialeffizienz

Die Materialkosten machen typischerweise 40–70 % der Stückkosten eines Spritzgussbauteils aus. Daher kann selbst eine geringe Gewichtsreduzierung (z. B. durch Optimierung der Wandstärke oder Materialwechsel) die Produktionsrentabilität erheblich verbessern. Eine typische Strategie ist es, die Wandstärke unter 3 mm zu halten und Verrippungen statt massiver Querschnitte einzusetzen.

Praktische Tipps

Optimierung des Bauteilgewichts

Das Bauteilvolumen lässt sich am genauesten aus dem CAD-Modell ermitteln (SolidWorks, CATIA, NX). Ohne CAD-Modell kann das Volumen aus den Außenmaßen und einem Füllfaktor (0,15–0,40 für typische Spritzgussteile) geschätzt werden. Denken Sie daran, Rippen, Dome und Befestigungselemente zu berücksichtigen, die 10–30 % des Bauteilvolumens ausmachen können.

Im ARGUS-System

ARGUS berechnet das Bauteilgewicht automatisch neu bei jeder Material- oder Geometrieänderung

Überzeugen Sie sich selbst — vereinbaren Sie eine Präsentation und sehen Sie, wie ARGUS die Gewichtsberechnungen mit dem vollständigen Projektkontex verknüpft: Material, Maschine und Produktionshistorie.

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