WerkzeugeKostenanalyse
WIRTSCHAFTLICHKEIT

Kostenanalyse-Rechner

Schlüsseln Sie die Produktionskosten eines Spritzgussbauteils nach Komponenten auf: Material, Maschine, Arbeit, Gemeinkosten und Gewinnmarge. Der Rechner ermittelt die Stückkosten und den Verkaufspreis — wichtige Daten für die Kalkulation und Kostenoptimierung.

WirtschaftlichkeitKalkulation

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ARGUS optimiert Produktionskosten in Echtzeit

Die Stückkosten sind das Ergebnis vieler Parameter — ARGUS überwacht sie gemeinsam und identifiziert die effektivsten Optimierungspfade.

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Berechnungsformel

Wie berechnen wir die Kosten eines Spritzgussbauteils?

Die Stückkosten eines Spritzgussbauteils setzen sich aus direkten Kosten (Material, Maschine, Arbeit) und indirekten Kosten (Gemeinkosten, Betriebsoverhead) zusammen. Material macht typischerweise 40–70% der Stückkosten aus und ist damit der wichtigste Optimierungsbereich. Die Maschinenkosten hängen von der Zykluszeit und dem Maschinenstundensatz ab.

Der Rechner verwendet eine vollständige Kostenkalkulation mit Aufschlüsselung nach Komponenten und Berücksichtigung der Gewinnmarge.

Cmat = m × Pmat / 1000 × (1 + Ausschuss/100)
Cmach = tcycle × Rmach / 3600
Clabor = tcycle × Rlabor / 3600
Ctotal = (Cmat + Cmach + Clabor) × (1 + Overhead/100)
Preis = Ctotal × (1 + Marge/100)

Die Ausschussrate erhöht die effektiven Materialkosten — jedes Ausschussteil bedeutet verlorenes Material und Maschinenzeit. Eine Ausschussreduzierung von 5% auf 2% kann die Stückkosten um 3–5% senken. Die Gemeinkosten (Overhead) umfassen Hallendepreciation, Verwaltung, Energie, Instandhaltung — typisch 20–40% der Direktkosten.

Praktische Anwendung

Kostenreduzierungsstrategien

Die effektivsten Strategien zur Stückkostenoptimierung:

Gewichtsreduzierung — weniger Gewicht = niedrigere Materialkosten (40–70% der Kosten)
Zyklusverkürzung — niedrigere Maschinenkosten, höhere Effizienz
Mehrfachkavitäten-Werkzeug — verteilt Maschinenkosten auf mehr Teile
Ausschussreduzierung — niedrigere effektive Material- und Maschinenkosten
Materialwechsel — günstigeres Material mit geeigneten Eigenschaften

Sensitivitätsanalyse ermöglicht die Identifikation, welcher Parameter den größten Kosteneinfluss hat. Bei materialintensiven Bauteilen (>100 g) dominieren die Materialkosten. Bei leichten Bauteilen (<10 g) mit langer Zykluszeit dominieren die Maschinenkosten. ARGUS identifiziert automatisch die dominante Komponente und schlägt Optimierungen vor.

Tipps

Kundenkalkulation

Bei der Kalkulation berücksichtigen: Stückkosten + Werkzeugamortisation pro Teil + Logistik + Marge. Bei kleinen Serien (1.000–10.000 Stk) kann die Werkzeugamortisation die Kosten dominieren. Der Werkzeugamortisations-Rechner hilft, diese Komponente zu ermitteln.

Im ARGUS-System

ARGUS optimiert Produktionskosten, indem alle Prozessparameter in einem wirtschaftlichen Modell zusammengeführt werden

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