WerkzeugeProduktionseffizienz
EFFIZIENZ

Produktionseffizienz-Rechner

Berechnen Sie den OEE-Kennwert (Overall Equipment Effectiveness), die tatsächliche Produktionsleistung und die Teileanzahl pro Schicht. Der Rechner berücksichtigt Verfügbarkeit, Maschinenleistung, Ausschussrate und Stillstandzeiten — wichtige Kenngrößen für die Produktionsplanung.

EffizienzOEE

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ARGUS überwacht OEE in Echtzeit und identifiziert die Ursachen von Effizienzverlusten

OEE verbindet drei Effizienzebenen — ARGUS identifiziert automatisch die Hauptursachen von Verlusten und schlägt Korrekturmaßnahmen vor.

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Berechnungsformel

Wie berechnen wir die Produktionseffizienz (OEE)?

OEE (Overall Equipment Effectiveness) ist ein zusammengesetzter Produktionseffizienz-Kennwert, der sich aus dem Produkt dreier Komponenten ergibt: Verfügbarkeit (Availability), Leistung (Performance) und Qualität (Quality). Ein OEE von 100% bedeutet Produktion ohne Stillstände, bei voller Geschwindigkeit und ohne Ausschuss — in der Praxis gelten OEE-Werte von 85%+ als hervorragend.

Der Rechner ermittelt den OEE-Kennwert und seine Komponenten auf Basis der Produktionsdaten.

OEE = A × P × Q

A — Verfügbarkeit = (Betriebszeit − Stillstandzeit) / Betriebszeit
P — Leistung = tatsächliche Produktion / theoretische Produktion
Q — Qualität = (Produktion − Ausschuss) / Produktion

Typische OEE-Werte in der Spritzgussbranche: 60–70% (durchschnittlich), 75–85% (gut), >85% (hervorragend, weltklasse). Häufigste Verlustursachen: Rüstvorgänge (10–20% der Zeit), Störungen (5–10%), Mikrostillstände (3–8%), langsamerer Zyklus (5–15%), Qualitätsausschuss (1–5%).

Praktische Anwendung

OEE-Verlustanalyse

Die Identifikation der Hauptverlustursachen ermöglicht gezielte Optimierungsmaßnahmen:

Geringe Verfügbarkeit → Rüstzeitreduzierung (SMED), Störungsprävention
Geringe Leistung → Zykluszeit-Optimierung, Mikrostillstände reduzieren
Geringe Qualität → Parameteroptimierung, Materialkontrolle

Produktionsplanung: Wenn OEE, Zykluszeit und Kavitätenzahl bekannt sind, lässt sich exakt planen, wie viele Maschinenstunden für einen Auftrag benötigt werden. Tatsächliche Produktion = (verfügbare Zeit × OEE × 60) / Zykluszeit × Kavitätenanzahl.

Tipps

OEE verbessern

Das größte Verbesserungspotenzial liegt in der Regel bei der Verfügbarkeit — die Rüstzeitreduzierung nach der SMED-Methode (Single Minute Exchange of Die) kann den OEE um 10–15% steigern. Der zweite Bereich ist die Leistung — die Zykluszeit-Optimierung erhöht die Produktion direkt ohne zusätzliche Investitionen. ARGUS identifiziert automatisch die Bereiche mit dem größten Verbesserungspotenzial.

Im ARGUS-System

ARGUS überwacht OEE in Echtzeit und identifiziert Verlustursachen automatisch

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