Zykluszeit-Rechner
Berechnen Sie die vollständige Spritzguss-Zykluszeit mit Phasenaufteilung: Einspritzen, Nachdruck, Kühlung und Werkzeugbewegungen. Der Rechner schätzt die Produktionsleistung — Anzahl der Teile pro Stunde und pro Schicht. Die Zykluszeit ist ein entscheidender Parameter der Produktionswirtschaftlichkeit.
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ARGUS optimiert automatisch die Zykluszeit auf Basis des vollständigen Prozesskontexts
Die Zykluszeit ist die Summe vieler Komponenten — ARGUS optimiert alle gemeinsam unter Berücksichtigung von Bauteilqualität, Leistung und Kosten.
Wie berechnen wir die Spritzguss-Zykluszeit?
Die Spritzguss-Zykluszeit ist die Summe der Zeiten aller Prozessphasen: Einspritzen (injection), Nachdruck (packing/holding), Kühlen (cooling) und Werkzeugbewegungen (mold open/close, ejection). Sie ist ein entscheidender Parameter der Produktionswirtschaftlichkeit — ein kürzerer Zyklus bedeutet höhere Leistung und niedrigere Stückkosten. Die Kühlzeit beträgt in der Regel 50–80 % der gesamten Zykluszeit.
Der Rechner ermittelt die Zykluszeit mit Phasenaufteilung auf Basis der Wanddicke und thermischer Parameter.
tinj — Einspritzzeit [s] (1–5 s)
tpack — Nachdruckzeit [s] (5–15 s)
tcool — Kühlzeit [s] (wanddickenabhängig)
tmold — Werkzeugbewegungen [s] (2–8 s)
Die Kühlzeit dominiert den Zyklus und wächst proportional zum Quadrat der Wanddicke. Eine Reduzierung der Wanddicke von 3 mm auf 2,5 mm kann die Kühlzeit um 30 % verkürzen, was sich direkt auf die Produktionsleistung auswirkt. Die Einspritzzeit hängt vom Einspritzvolumen und der Einspritzgeschwindigkeit ab, die Nachdruckzeit von der Wanddicke und dem Einfrieren des Angusses.
Zykluszeit-Optimierung
Strategien zur Verkürzung der Zykluszeit, in der Reihenfolge ihrer Wirksamkeit:
Kühloptimierung — konformale Kanäle, höhere Turbulenz
Niedrigere Werkzeugtemperatur — kürzere Kühlung, aber schlechtere Qualität
Schnellere Werkzeugbewegungen — schnelles Schließen/Öffnen/Auswerfen
Nachdruckoptimierung — Verkürzung nach Angusseinfrierung
Produktionsleistung (Teile/Stunde) = 3600 / tcycle × nKavitäten. Für ein 4-Kavitäten-Werkzeug mit einem 20-s-Zyklus beträgt die Leistung 720 Stk/h. Zyklusverkürzung um 10 % (von 20 auf 18 s) steigert die Leistung um 11 % — von 720 auf 800 Stk/h.
Zykluszeit-Monitoring
In der Serienproduktion ermöglicht das Zykluszeit-Monitoring die Erkennung von Prozessproblemen: eine Zyklusverlängerung signalisiert Änderungen in Kühlung, Material oder Parametern. ARGUS überwacht die Zykluszeit in Echtzeit und alarmiert bei Abweichungen vom Referenzwert.
ARGUS optimiert automatisch die Zykluszeit und überwacht die Leistung in Echtzeit
Überzeugen Sie sich selbst — vereinbaren Sie eine Präsentation und sehen Sie, wie ARGUS den Produktionszyklus optimiert.